Ein Hauch von Schicksal

Ja, es hat hier lange keine Rezensionen oder Lebenszeichen mehr gegeben, doch das wird sich nun ändern. Das RL ist dazwischen gekommen und das hat nun mal Vorrang. Nichtsdesto trotz habe ich weitergelesen und heute bekommt ihr, wenn ich es schaffe, mehr als diese eine Rezension zu lesen.

Fangen wir mit Ein Hauch von Schicksal an, das mich ungemein gereizt, nachdem ich den Klappentext gelesen hatte. Leider war das Buch dann doch etwas anders, als erwartet.

schicksalEin Hauch von Schicksal von Lara Wegner

Verlag: Drachenmondverlag
Buchform: Softcover, 290 Seiten
Erschien am 04.05.2016
Altersfreigabe: ohne
Altersempfehlung meinerseits: ab 18 Jahre wg. expliziter Szenen
ISBN: 978-3-95991-067-5
Preis: € 12,90

Eigentlich nur ein schön verpackter „Schundroman“

Inhalt

Ein Amulett, mehr ist Grace von ihrer Familie nicht geblieben. Angeblich erfüllt es Wünsche. Obwohl sie nicht daran glaubt, wünscht sie sich ein neues Leben. Am nächsten Morgen erwacht sie nicht nur im 17. Jahrhundert, sondern auch noch in einer Ehe mit dem ehemaligen Freibeuter Rhys Tyler, mit dem sie nach Barbados segeln muss. Niemals hätte sie erwartet, in diesem Mann ihre große Liebe zu finden. Doch gerade als Grace wieder an das Glück glaubt, werden sie von Piraten entführt und geraten in die Gewalt eines Mannes, der alles daran setzt, Grace zu brechen und Rhys zu vernichten. Nichts ist mehr sicher. Denn auch eine große Liebe kann an der Grausamkeit eines Wahnsinnigen zerschellen.(lovelybooks.de)

Meinung

Reden wir nicht lange um den heißen Brei. Wunderschön und so vielversprechend lachte mich dieses Cover an. Dazu noch der Klappentext, der von  Zeitreise spricht und von Magie. Ich bin froh, dass ich dieses Buch im Rahmen eines Wichtelpaketes für eine Bekannte kaufte und vorher las und mir nicht selber ein Exemplar angeschafft habe.

Hier wäre ich wieder der Fall für einen typischen Coverreinfallkauf gewesen. Traurig aber wahr.

Nicht, dass mir das Buch nicht im Großen und Ganzen gefallen hätte, aber es hat leider meine Erwartungen überhaupt nicht erfüllt. Die Zeitreise war geradezu ein Witz. Kurz am Anfang auf den ersten Seiten angeschnitten und kurz darauf hatte sich die Protagonistin schon damit abgefunden, obwohl das Frauenbild im 20 Jahrhundert und zu Zeiten der Piraten nun ein grundlegend anderes ist. Nein, sie findet sich recht schnell mit ihrer Rolle ab und mutiert im Laufe der Geschichte tatsächlich zu einem richtigen Weibchen.

Dass sie eine brutale Vergewaltigung, die explizit beschrieben wird, eine Flucht, auf der sie ihr ungeborenes Kind verliert, relativ einfach wegsteckt und dann so weitermachen will mit ihrem Angetrauten, der fast in einer Folterhölle gestorben ist und sich dann wundert, warum er damit nicht klar kommt, ist ein wenig zu viel für mich gewesen.

Ja, das Buch hat mich unterhalten, aber nicht so wie gewünscht. Kein Flop, aber auch nicht top. Irgendwo dazwischen.

Fazit

Eine tolle Idee, die leider meines Erachtens in die Hose ging. Ich bin ein absoluter Fan des Drachenmond Verlages und hatte bisher keinen Fehlgriff dabei, aber Ein Hauch von Schicksal ist leider ein etwas faules Ei. Nicht komplett schlecht, aber für das Geld kann man sich tatsächlich auch einen einfachen sogenannten „Schundroman“ für weniger Geld kaufen, die es in jedem Bahnhofskiosk gibt. Hier zahlt man für die Optik mit.

Ich vergebe gut gemeinte 3 von 5 Sterne

3_stars

1 Comment

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