Die Fäden der Zeit

Ich werfe jetzt noch einmal eine Kurzrezension dazwischen, obwohl dieses Buch tatsächlich mehr Aufmerksamkeit erhalten sollte, aber es ist schon länger her, seit ich es gelesen habe und da ich gerade die Fortsetzung beendet habe, wollte ich es nicht unerwähnt lassen.

Die Fäden der Zeit von Lori M. Lee

Verlag blanvalet
Genre Jugendbuch / Fantasy
Erscheinungstermin 20.07.2015
Seitenanzahl 384
ISBN 978-3734160318
Mehrteiler ja
Preis 9,99 €
Altersfreigabe ab 14 Jahre

Dystopisches Märchen

Inhalt

Das Labyrinth, wie die Bewohner die Slums von Ninurta bezeichnen, ist düster und steckt voller Geheimnisse. Eines davon hütet die 17-jährige Kai – sie kann die Fäden der Zeit sehen und manipulieren. Gemeinsam mit ihrem Bruder Reev lebt sie daher unauffällig, mit dem Ziel, eines Tages das Elend des Labyrinths hinter sich zu lassen.

Doch dann verschwindet Reev. Zusammen mit Avan, ihrem einzigen Freund, setzt Kai alles daran, ihren Bruder zu finden. Selbst wenn sie dafür ihr Geheimnis aufs Spiel setzen und die schützenden Mauern der Stadt hinter sich lassen muss …

Kurzmeinung inkl. Fazit

Ich hatte das Buch aufgrund seines tollen Covers und der doch recht interessanten Inhaltsbeschreibung auf meinem SuB liegen und war dann aufgrund der doch recht widersprüchlichen und vorwiegend negativen Rezensionen, die ich las, relativ voreingenommen dem Buch gegenüber. Als ich es dann schließlich las, wurde ich jedoch überaus positiv überrascht. Natürlich ist es teilweise recht kitschig in Bezug auf die Gefühle von den durchweg noch jungen Protagonisten, aber wer ein Jugendbuch ergreift, sollte sich im Klaren sein, dass er es nicht mit erwachsenen Figuren zu tun hat und diese sich zum Einen nicht so benehmen und zum anderen eine bestimmte Zielgruppe angesprochen werden soll, die dieses Verhalten zumeist als angemessen in solchen Romanen sehen.

Davon abgesehen hat Lori M. Lee eine interessante und zuerst noch verwirrende, aber durchaus spannende Version einer dystopischen Welt erschaffen, die zwar Parallele zu unserer Welt aufzeigt, andererseits jedoch  so gar nichts mit uns gemein hat. Hier beziehe ich mich auf den göttlichen und magischen Aspekt, den ich aber sehr faszinierend fand.

Als ich das Buch beendet hatte, war mir nicht klar, dass es sich um einen ersten Teil handelte. Dies wird eigentlich nur im englischen Titel deutlich und ich muss gestehen, zwar wollte ich aufgrund dessen, dass ich das Buch gut fand, gern eine Fortsetzung lesen, da es noch offene Fragen gab, es hätte jedoch auch für sich stehen können.

Wer bisher davor zurückgeschreckt ist, es zu lesen, dem kann ich nur sagen, er soll dem Buch ruhig eine Chance geben, besonders, wenn er auch Dystopien mag.

So kann ich dem Buch auch getrost 4 von 5 Sternen geben.

4_stars

 

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