Girl in Black

„Sie hat etwas Grundlegendes nicht begriffen. Man gehört nicht automatisch zu den Guten, bloß weil einem vonseiten der Bösen Leid angetan wurde. Man muss sich schon für das Richtige entscheiden.“ Lia, Seite 362

Gestern Abend habe ich Girl in Black beendet, nachdem ich mir  nicht mal sicher war, ob ich es überhaupt zuende lesen werde. Warum erfahrt ihr gleich…

Girl in Black von Mara Lang

Verlag Ueberreuter
Genre Jugendbucher
Erscheinungstermin 15.08.2016
Seitenanzahl 400
ISBN 978-3764170639
Mehrteiler nein
Preis 17,95 €
Altersfreigabe 14-17 Jahre

Mode, Models, Drama und ein wenig Fantasy

Inhalt

Lia Musetti, die eigentlich Lia Kranz heißt, ist ein Seelenauge. Eine Person, die in die Seelen- und Gefühlswelt anderer Menschen eintauchen und sie manipulieren kann. Nachdem ihre Mutter, die die selbe Gabe besaß, starb, sollte sie im Mafiaclan ihres Stiefvaters die Rolle ihrer Mutter übernehmen und die Menschen zu Gunsten ihres Stiefvaters und seiner Unternehmungen manipulieren, doch Lia hat andere Pläne. Als aller erstes möchte sie frei sein und als zweites einfach nur normal. Doch das Schicksal hat andere Pläne…

Meine Meinung

Es hatte am Anfang den Anschein, als könnte dieses Buch ein Flopp werden. Trotz recht flüssigem Schreibstil, konnte mich die Geschichte auf den ersten 50 Seiten einfach nicht richtig gefangen nehmen. Nicht, dass Lias Flucht nicht spannend gewesen wäre, aber es gab einfach viele Dinge, u.a. ihre Ranken an den Armen, die ich mir nicht vorstellen konnte und bei denen ich mich fragte, warum sie nicht sagt, sie seien Tattoos. Aber das war ja nicht alles. Zunächst schien das Buch mehr einem seichten Kriminalfall in der Modebranche zu gleichen. Mir fehlte das fantasylastige doch sehr.

Als ich kurz vorm Abbrechen war, konnte mich die Autorin dann jedoch wieder zurückgewinnen. Nicht, dass mich das Buch vom Hocker reißt. Es ist irgendwie zu viel Mode und zu wenig Fantasy für meinen Geschmack. Lia, die so viel Zeit darauf verschwendet, das perfekte Kleid zu entwerfen, während sie doch eigentlich wichtigeres zu tun hätte. Ihre neuen Freunde, die ihre wahre Identität einfach so akzeptieren. All das sind Punkte, die mich einfach etwas stören.

Vielleicht ist es wirklich ein Buch, bei dem man konsequent sagen muss, okay, das ist kein All-Age taugliches Buch, es ist wirklich nur für Jugendliche und ganz junge Erwachsene.

Überrascht hat mich dann doch noch, dass einige Protagonisten es nicht überleben. Über das gesamte Buch weg, war zwar klar, die Mafia macht keine halben Sachen, aber als es soweit war, hat es mich dann doch überrascht, besonders bei einer Person musste ich wirklich schlucken. Da konnte die Autorin dann doch wieder punkten, weil es nicht vorhersehbar war.

Tatsache ist aber, wäre der Schreibstil der Autorin  nicht so gut zu lesen gewesen, immerhin habe ich das Buch schließlich an drei Tagen durchgelesen, hätte ich es mit Sicherheit irgendwann aus der Hand gelegt und etwas anderes angefangen.

Fazit

Girl in Black ist was für Modeliebhaber, jungen Mädchen mit Träumen und für die, die gerne Jugendthriller lesen und nichts gegen einen Hauch Fantasy einzuwenden haben. Ich empfand das Buch als weder gut noch schlecht. Nichts Halbes und nichts Ganzes.

Ich vergebe für Girl in Black daher 3,5 von 5 Sterne. Runde aber ab, da es für 4 Sterne einfach im Vergleich zu anderen Büchern nicht reicht.

3_stars

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