Heart of Ivy

Das Buch liegt schon fast ein Jahr auf meinem Sub, nein lag, denn dank eines Tausches bin ich endlich dazu gekommen, es zu lesen und ich muss sagen, ich bin hin und her gerissen…

Heart of Ivy

Geliebter Feind

Verlag cbt
Genre Jugendbuch / Dystopie
Erscheinungstermin 13.06.2016
Seitenanzahl 352
ISBN 978-3-570-31069-4
Mehrteiler ja
Preis 9,99 € (gebundene Ausgabe)
Altersfreigabe ab 13 Jahre

Eine etwas andere Dystopie

Inhalt

Nach einem verheerenden Krieg hat sich das Leben aller verändert: Die Mädchen der Verlierer sind auf ewig dazu verdammt, die Söhne der Gewinner zu heiraten. Nur eine kann für Gerechtigkeit sorgen: Ivy Westfall. Doch dazu muss sie Bishop Lattimer töten, Sohn des Präsidenten – und ihr Bräutigam … Bishop ist jedoch nicht wie gedacht, sondern der einzige Mensch, dem sie wirklich vertrauen kann. Prompt verliebt sich Ivy und steht vor einer folgenschweren Entscheidung. (randomhouse.de)

Meine Meinung

Das Cover ist ein wenig schlecht gewählt, wie ich finde. Ivy wird im Buch ganz anders beschrieben und obwohl der Fokus tatsächlich auf dem Mädchen liegt, ist die Story dann eine ganz andere, wie erwartet.

Der Schreibstil war zunächst ein wenig gewöhnungsbedürftig, dann jedoch konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Überrascht hat mich, dass es zwar von dystopischen Elementen wimmelte, ich das Ganze zeitweilig aber eher als einen Selbstfindungstrip empfand. Das ist durchaus keine Kritik, denn Amy Engel ist damit ein Balanceakt zwischen Selbstfindungstrip, Liebesromanze und Dystopie gelungen wie ich sie vorher noch nicht gelesen habe.

Ivys Einstellung hat mich oft genug an dem Mädel zweifeln und mich die Haare raufen lassen bis ich mir sagte, sie kennt es nicht anders, sie ist misstrauisch und unter steter Kontrolle aufgewachsen. Nie konnte sie sich eine eigene Meinung bilden. Als das jedoch geschiet, ist es um so überraschender, was Amy auf sich nimmt, um in ihren Augen Gerechtigkeit zu erwirken.

Leider endet das Buch kurz danach und ich habe mit offenem Mund da gestanden, um mir ein „What the f…“ zu verkneifen. Erst da wurde mir klar, es muss einen weiteren Teil geben. Tja, nur den gibts es offenbar nur im Englischen. Ich habe noch keinen Hinweis auf eine Übersetzung oder Ankündigung gefunden. Wenn jemand mehr darüber weiß, möge er mich bitte in Kenntnis setzen. Denn ich muss erfahren, wie es weitergeht. Das Ende lässt mich derart frustriert und unzufrieden zurück, das kann es nicht gewesen sein.

Fazit

Eine interessante Kombination aus Dystopie, Selbstfindungstrip und zarter Romanze, die jedoch leider derart offen endet, dass der zweite Teil her muss. Ich kann nur hoffen, dass randomhouse sich dazu aufrafft, auch diesesn noch zu übersetzen. Weil darüber aber leider nichts bekannt ist, kann ich nur 4 von 5 Punkten vergeben.

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