Blacksmith Queen

Rezension

Blacksmith Queen von G.a. Aiken

Blacksmith Queen 1

Inhalt

Nach dem Tod des alten Königs tritt eine Prophezeiung in Kraft: Eine Königin soll den Thron übernehmen. Dies ist eine schlechte Nachricht für die Söhne des Königs, die damit aus der Thronfolge ausscheiden. Krieg bricht aus, als die Prinzen versuchen, das Land an sich zu reißen. Für die Waffenschmiedin Keeley Smythe ist der Krieg ein gutes Geschäft – bis sich herausstellt, dass ihre kleine Schwester Beatrix die neue Königin werden soll und Keeley Beatrix vor dem wütenden Adel beschützen muss. Keeley schließt sich mit Kriegern aus einem Bergclan zusammen. Einer der Krieger ist Caid – der nicht nur gut aussieht, sondern auch ein Zentaur ist …

Quelle: (Piper Verlag)

Meine Meinung

Holla die Waldfee!

Als ich mich bei Netgalley.de auf Princess Knight bewarb, wusste ich nicht, dass es sich um den zweiten Teil der Blacksmith Dilogie von G. A. Aiken handelt. Den ersten Band hatte ich zwar seinerzeit auch interessiert betrachtet, aber dann dennoch hinten an gestellt. Ich war mir unschlüssig. Ehrlich gesagt, kann ich das nicht mehr nachvollziehen.

Als ich nun also Princess Knight zugesagt bekam, fiel ich natürlich aus allen Wolken, da ich plötzlich zwei Bücher zu lesen hatte. Ich musste ja wissen, wie es zu den Ereignissen in Princess Knight kam. Also bestellte ich mir mal schnell Blacksmith Queen. Und jetzt kommt es nochmal:

Holla die Waldfee!

Ich bin verdammt froh, dass ich das Buch gekauft habe.

Nicht nur, dass G.A. Aiken großartig schreiben kann und die Seiten somit nur so dahin fliegen, mit den Charakteren in Blacksmith Queen, allen voran Kaylee hat sie den Vogel abgeschossen. Ich bin hin und weg. Kaylee ist wie sie ist. Eine starke Frau, die gar nicht so recht weiß, warum alle sich so aufregen, die ihr Ding durchzieht, frei nach Schnauze redet und den Wirbel um ihre Person nicht versteht. Ihre gleichzeitig herzensgute als auch konsequente Art ist genauso erfrischend wie ihre Brutalität, wenn es darum geht, sich oder diejenigen zu verteidigen, die Schutz bedürfen.

Die Handlung ist eigentlich leicht erklärt. Kaylee ist Schmiedin, so wie viele Frauen in ihrer Familie. Als eines Tages erst ihre Schwester, ein Kriegsmönch zurückkehrt und Centauren bei ihr zuhause einkehren, ändert sich ihr Leben schlagartig. Ihre jüngere Schwester Beatrix, die schon immer etwas eigenbrötlerisch war, wurde von einer Seherin der Hexen als Königin ausgerufen, nachdem der Alte König starb. Das passt natürlich den Königssöhnen nicht, die sich versuchen gegenseitig abzuschlachten. Kaylee bringt daher ihre Familie in Sicherheit und reist mit den Centauren und ihren Schwestern zu den Hexen, um ihre Schwester als Königin bestätigen zu lassen, doch dann heißt es plötzlich, es gäbe 2 Königinnen.

Von der ersten bis zur letzten Seite herrscht Spannung und ich habe trotzdem herzlich oft geschmunzelt oder gelacht. Gerade, weil Kaylee so wunderbar direkt ist und sich gerne mit ihrer Schwester, dem Kriegsmönch, anlegt. Wie es Geschwister gerne mal tun. G.A. Aiken schafft dabei eine wunderbare Atmosphäre, die trotz Missgunst und Gewalt nicht zerstört wird. Man möchte Kaylee als Beschützer, als große Schwester und irgendwo im Buch dachte ich, das muss irgendwie toll sein, Teil einer solche verrückten Familie zu sein, die gegen alle Widrigkeiten kämpft und immer für einander da ist.

Blacksmith Queen ist ein wirklicher Glücksgriff und hat mir Lesespaß bereitet. Ein weiteres Highlight, das ich nur empfehlen kann, daher volle 5 Sterne.

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