Die Clans von Tokito

Rezension

Die Clans von Tokito – Lotus und Tiger von Caroline Brinkmann

Inhalt

Tokito – Stadt aus Blut und Schatten

In der Megastadt Tokito herrscht das Gesetz der Clans. Nur wer für einen der sechs Clanfürsten arbeitet, hat die Chance zu überleben. Die rebellische Erin hat ihren Job beim Lotusclan verloren und ist nun schutzlos. Als sie auf der Straße verschleppt wird, lässt sie sich auf einen Deal mit einem Dämon ein, um ihr Leben zu retten. Der Dämon verleiht ihr übernatürliche Kraft, versucht aber auch, die Kontrolle über Erin zu erlangen. Als eine Mordserie Tokito erschüttert und Erins beste Freundin Ryanne verschwindet, setzt Erin alles daran, den Mörder zu finden. Aber ist es wirklich bloß ein Wahnsinniger, den sie jagt? Oder ist sie einer gefährlichen Verschwörung auf der Spur? Und was für ein Spiel bei all dem spielt ihr Dämon?

Quelle: (netgalley.de)

Meine Meinung

Wo fange ich an?

Die Clans von Tokito spielt in einer asiatisch angehauchten Kulisse und vereint für mich in gewissem Maße die Genre Scifi und Fantasy. Tokito erinnert sicherlich nicht nur vom Namen her an Tokio, vielmehr hatte ich eine ähnliche, jedoch deutlich verkommenere Version einer japanischen Großstadt vorm geistigen Auge. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich bereits in Asien war und mir gewisse Dinge bekannt vorkamen.

Das Cover mag ich noch erwähnen, denn ich finde es wirklich ansprechend und es war auch mit der Auslöser, das Buch lesen zu wollen.

Caroline Brinkmann schreibt grundsätzlich flüssig und leicht verständlich. Ihre recht bildliche Sprache machte es mir einfach, mich in die Örtlichkeiten hineinzuversetzen. So etwas finde ich immer wirklich gut bei Büchern, da es einen besser in die Geschichte eintauchen lässt.

Insgesamt wird die Geschichte abwechselnd aus drei Perspektiven erzählt. Erin, die eher eine Rebellin ist und sich nicht anpassen will/kann. Ryanne, ihre beste Freundin, die Kluge, die gefährlicher ist, als sie aussieht und Kiran, ein Wächter in Ausbildung, der Probleme mit seinem Geist (hier spreche ich von einem spirituellen Wesen, nicht seinem Verstand) hat.

Alle Charaktere haben etwas für sich. Ich konnte mit Kiran mitfühlen. Ryanne ist interessant und Erin. Tja. Ja, eigentlich ist sie auch ein spannender Charakter, aber mit ihr bin ich irgendwie nicht so wirklich warm geworden. Ich kann nicht mal genau sagen, warum. Aber so ist das manchmal eben, auch bei Menschen, mit einigen kann man und mit anderen nicht.

Tatsächlich hatte ich weniger Probleme mich mit dem Distelkönig anzufreunden, auch wenn mir der Name anfangs so gar nicht passend erschien in dem Setting. Seine zynische Art, sein bitterböser Humor waren eins meiner Highlights.

Im Großen und Ganzen besteht das Buch aus den drei Erzählsträngen, die sich nicht einmal wirklich überschneiden und das Erzähltempo war mir etwas zu langsam. Ich weiß nicht genau, wo das hinführen soll und hätte mir zumindest zum Ende hin schon gewünscht, da eine ungefähre Richtung zu sehen.

Grundsätzlich mag ich das Buch aber und deshalb erhält es auch von mir 4 von 5 Sternen. Ein Highlight wird es aber nicht und ob ich weiterlese? Ich weiß es noch nicht.

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